Home
eBook-Shop (nur Verlagstitel)
Links
Warenkorb

Der Doppelmord von Babenhausen aus dem Jahr 2020 sorgte bundesweit für Entsetzen und Aufsehen in den Medien.
Anscheinend gab es einen eiskalten Killer, der ein Ehepaar und dessen Tochter regelrecht auslöschen wollte.
Das Ehepaar wurde durch Pistolenschüsse getötet, die Tochter überlebte. Die Polizei lastete die Tat dem Nachbarn der Opfer, einem Familienvater namens Andreas Darsow, an. Als mutmaßliches Motiv unterstellte man ihm das Bestreben, eine langjährige Lärmbelästigung gewaltsam beenden zu wollen. In den Ermittlungen spielten besondere Umstände (etwa der Zugriff auf eine bestimmte Internetseite) eine Rolle.
Es gab keine Tatzeugen, die Tatwaffe wurde nie gefunden und am Tatort wurden keine DNA oder Faserspuren von Darsow gefunden.
In einem sogenannten Indizienprozess wurde er trotzdem zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Da die besondere Schwere der Schuld vom Gericht festgestellt wurde, kam eine vorzeitige Entlassung nicht in Betracht. Andreas Darsow sitzt noch heute in einer Strafanstalt ein.
Die damaligen Ermittlungen der Polizei und das Urteil des Landgerichts Darmstadt waren in der Öffentlichkeit umstritten und sorgten immer wieder für Diskussionen.
Der Kriminalist und Jurist Siegfried Stang hat den hochkomplexen Fall noch einmal aufgegriffen und die Fakten minutiös geprüft. Er kommt dabei zu erstaunlichen neuen Einsichten und Bewertungen, was die etwaige Täterschaft von Andreas Darsow anbelangt.