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Starke Jugendbücher aus und über DDR-Zeiten - EDITION digital erinnert zum 90. Geburtstag an Rudi Benzien
Achtung, bevor Sie weiterlesen, noch ein wichtiger Hinweis: Ab Mai 2026 versendet EDITION digital die aktuellen Pressemitteilungen nicht mehr per E-Mail. Diese Texte können Sie aber zumeist sogar eher selbst unter der Internet-Adresse https://edition-digital.de/Presse/ finden. Probieren Sie es doch jetzt schon mal aus zum Eingewöhnen.
GODERN bei Schwerin Wie war das damals in der DDR? Authentische Antworten auf diese Fragen geben mehrere starke Jugendbücher von Rudi Benzien, der am 18. Januar dieses Jahres 90 Jahre alt geworden wäre. Dazu gehören Gitarre oder Stethoskop (1977), Berlin, hier bin ich (1979) und Schwester Tina (1982). In allen drei Büchern geht es um Auseinandersetzungen junger Leute mit ihren Wünschen an das Leben und der gesellschaftlichen Realität in den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts im kleineren deutschen Land. Die Bücher von Benzien zählen zum goldenen Fond der DDR- Jugendliteratur und finden in den Bibliotheken noch immer ihre Leser. Neben diesen drei noch immer lesenswerten DDR-Jugendbüchern liegen bei EDITION digital auch das Kinderbuch Pierre (1980), das vom Alltag eines französischen Jungen in der 1970-er Jahren erzählt, sowie die nach Wende erschienenen Texte Simons Reise zum Es-war-einmal-Stern, der autobiografische Roman Jonas, erzähl mal von Paris (beide 1997) sowie der Roman Das bayerische Jahr. Fragment einer Kindheit in Deutschland (1998) vor, dessen Held ein entfernter Verwandter des grimmelshausenschen Simplizissimus zu sein scheint. Alle sieben E-Books von Rudi Benzien sind unter edition-digital.de und im Online-Buchhandel zu haben.
Rudi Benzien wurde am 18.Januar 1936 als Sohn eines Landwirts und einer Näherin in Berlin geboren. Seine Kindheit verlebte er nach eigenen Angaben durch missliche zeitgeschichtliche Umstände wie Krieg, Evakuierung und Flucht in Mecklenburg, Pommern, Schlesien und Bayern. Nach dem Grundschulabschluss und einer Lehre als Werkzeugmaschinenschlosser habe er Lebens- und andere Erfahrungen als Bauarbeiter, Angestellter eines Reisebüros, Zeitschriftenwerber, Taxifahrer, Dreher und Mitarbeiter einer pädagogischen Einrichtung gesammelt. Von 1961 bis 1963 absolvierte er ein Pädagogikstudium am Lehrerbildungsinstitut zu Berlin und war danach Lehrer an einer Schule in Berlin-Oberschöneweide. Von 1965 bis 1980 war er Redakteur der Jugendzeitschrift Neues Leben, seit 1977 stellvertretender Chefredakteur. Von 1981 bis 1991 war Rudi Benzien, der seit 1980 dem Schriftstellerverband der DDR angehörte, freier Autor, danach Rentner. Er starb am 20. Oktober 2018 in Berlin. Rudi Benzien war geschieden. Er hatte zwei Töchter und einen Sohn, vier Enkelkinder und vier Urenkel. Auch nach seinem Tode ist seine Offizielle Internetseite http://www.rudibenzien.de/ weiter aktiv.
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