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Annäherungen an das 18. und 19. Jahrhundert - EDITION digital gratuliert Joachim Lindner zum 100. Geburtstag

 

GODERN bei Schwerin – Besonders interessiert zeigt sich der Schriftsteller und Herausgeber Joachim Lindner, der am 25. April seinen 100. Geburtstag feiern kann, an der Kunst und Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Das beweisen auch die vier bei EDITION digital vorliegenden Bücher des Jubilars. So folgte er in seinem 1974 im Verlag der Nation Berlin erschienen Buch „Wo die Götter wohnen“ dem Weg von Johann Gottfried Schadow zur Kunst. Der historische Roman schildert das Leben, die Persönlichkeit und Entwicklung des Hofbildhauers am Hofe Friedrichs II. und späteren Direktors der Kunstakademie. Dem E-Book liegt die überarbeitete Neuauflage zugrunde, die 2008 im Berlin Story Verlag erschienen war. 1978 veröffentlichte Lindner im Verlag Neues Leben Berlin „Mordfall W. Ein Kriminalroman über die Ermordung von Johann Joachim Winckelmann“. Für sein spannendes Buch über diesen historischen Kriminalfall, der sich am 8. Juni 1768 in Triest ereignet hatte, nutzte der Autor die amtlichen Dokumente, die lange als verschollen galten und erst 1964 dort wiederentdeckt worden waren, wo man sie am ehesten hatte vermuten können - in der Stadtbibliothek von Triest. Diese Dokumente erlauben es, die Aufklärung authentisch nachzuvollziehen und sowohl die Fragen der damaligen Kriminalisten als auch die Aussagen des Mörders und von Zeugen zu verwenden. 1982 erschien im Verlag der Nation Berlin „Annettes späte Liebe. Erzählung vom Leben und Dichten der Annette von Droste-Hülshoff“. Es geht um die Beziehung zu Levin Schücking, der sich als erst sechzehnjähriger Junge in die damals bereits dreiunddreißigjährige Frau verliebt hatte und später ihr erster Biograf wurde. Auf ungewöhnliche Weise nähert sich Lindner in seiner 1990 im Verlag der Nation Berlin erschienenen Erzählung über den Kammergerichtsrat und Dichter E. T. A. Hoffmann „Die Frucht der bitteren Jahre“ dem Menschen und Künstler, seinem Leben und seiner Kunst. Im Frühjahr 1882 wird ein Berliner Student, der mit Hoffmann verwandt ist, gebeten, Briefe seines Vetters wortgetreu abzuschreiben. Mit diesem Kunstgriff kann der Autor dessen Lebensstationen zwischen Königsberg und Berlin, seine politischen und künstlerischen Auffassungen, aber auch seinen mutigen Einsatz für Recht und Gerechtigkeit aufzeigen. Die E-Books sind unter edition-digital.de sowie im Online-Buchhandel zu haben.

 

Joachim Lindner, der aus einem bürgerlichen Elternaus stammt, wurde am 25. April 1924 in Gleiwitz geboren, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Katscher, einer in der Nähe von Ratibor gelegenen oberschlesischen Kleinstadt. Dort besuchte er die Städtische Oberschule. 1942 wurde er zum Arbeitsdienst und anschließend zum Militär eingezogen, im Februar 1945 an der Ostfront verwundet und erlebte das Kriegsende in einem Lazarett in Ratzeburg in Schleswig-Holstein. In einem Sonderkurs in Delitzsch in Sachsen, wohin seine Eltern ausgesiedelt worden waren, holte Lindner das Abitur nach und studierte in Rostock und Leipzig Germanistik und Geschichte. Danach arbeitete er als Lehrer im thüringischen Bad Berka und wurde Anfang 1953 Lektor im Berliner Verlag Rütten & Loening. 1955 wechselte er zum Verlag der Nation, bei dem er bis zu seiner Rente 1989 tätig war. Joachim Lindner lebt in der Stadt Wildau, ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.

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EDITION digital: Presse 18.04.2024 - Annäherungen an das 18. und 19. Jahrhundert