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Sternschnuppen fängt man nicht

EDITION digital legt E-Book-Kollektion von Jan Flieger vor

 

GODERN bei Schwerin – Wer den vielseitigen Autor Jan Flieger neu oder von einer anderen Seite kennenlernen möchte, der kann dies seit dieser Woche tun – denn die EDITION digital aus Godern bei Schwerin hat jetzt fast zwei Dutzend seiner Bücher als E-Books herausgebracht. Sie sind ab sofort unter www.ddrautoren.de, bei Weltbild, Apple und Amazon als E-Book zu erwerben. Zu der Kollektion gehört die ursprünglich 1987 erschienene Erzählung „Sternschnuppen fängt man nicht“, in der eine Liebesgeschichte gewissermaßen mit ihrem scheinbaren Ende beginnt: Matrose Heiko hat von Mareike einen Abschiedsbrief bekommen. Doch Heiko will nicht aufgeben und reist zu ihrem – Polterabend. Hat die Liebe von Heiko und Mareike doch noch eine Chance?

 

Inzwischen ist der 1941 in Berlin geborene und seit vier Jahrzehnten in Leipzig lebende Autor vor allem als Verfasser spannender Krimis sowohl für Erwachsene als auch für Kinder bekannt. Zu den jetzt bei EDITION digital erschienenen E-Books gehören „Der Kommissar in der Regentonne. Ein Fall für die Superspürnasen und andere Detektivgeschichten“ für junge Leser, die Kriminalromane „Der graue Mann“, „Die Hölle hat keine Hintertür“ und „Im Höllenfeuer stirbt man langsam“ sowie der nach authentischen Kriminalfällen zu DDR-Zeiten entstandene Band mit Kriminalgeschichten „Eine Stadt sucht einen Mörder“. Weitere Titel der Kollektion sind „Flucht über die Anden“ und „Die Stunde des Kondors“ über einen abenteuerlichen Weg von Chile nach Argentinien, „Die ungewöhnliche Brautfahrt und andere Geschichten“, in der auch eine Flaschenpost eine gewisse Rolle spielt, sowie noch eine Liebesgeschichte „Wo blüht denn blauer Mohn?“ und vier „Mutgeschichten“. Diese erzählen davon, was es bedeutet, Mut zu beweisen. Manchmal braucht man sogar eine Riesenportion Mut, nur um in der Schule den Finger zu heben ...

 

Jan Flieger hatte einen ungewöhnlichen Zugang zur Literatur: Er studierte zunächst einige Semester Theaterwissenschaften und danach Wirtschaftswissenschaften. Seit 1973 hatte der Diplom-Wirtschaftsingenieur fast zwei Jahrzehnte lang als Werkleitungsassistent in einem Leipziger Industriebetriebs gearbeitet, und nach der Deutschen Einheit war er seit 1992 Sprecher der Telekom AG für den Regierungsbezirk Leipzig. Seit 2000 ist der Kinder- und Jugendbuch- sowie Krimiautor freier Schriftsteller. Und bereits seit 1990 ist Flieger Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Flieger kann auch auf eine Reihe von Übersetzungen seiner Bücher verweisen, darunter ins Chinesische und ins Russische, ins Niederländische, Tschechische und Dänische. Außerdem wurden einige seiner Geschichten in französische, norwegische und schwedische Schullesebücher aufgenommen.

 

Die vor knapp 20 Jahren von Gisela und Sören Pekrul gegründete EDITION digital hat sich seit 2011 verstärkt dem E-Book verschrieben. Wie Verlagschefin Gisela Pekrul erläuterte, bestehe der Vorteil der E-Books vor allem darin, dass man immer ausreichend Lektüre bei sich habe, die Schrift vergrößern und sich mit manchen Geräten die Bücher sogar vorlesen lassen könne. Außerdem seien digitale Bücher oft preiswerter als gedruckte. Als sein erstes digitales Erzeugnis hatte der Verlag 1994 die CD-ROM „Mecklenburg-Vorpommern digital“ herausgebracht. Als erstes tatsächliches E-Book legte EDITION digital zur Leipziger Buchmesse 2011 „Schloss Karnitten“ von Manfred Kubowsky vor. Insgesamt umfasst das E-Book-Programm 440 Titel (Stand Mai 2014) von 72 DDR-Autoren, wie Wolfgang Held, Klaus Möckel, Wolfgang Schreyer und Erik Neutsch sowie den Sience-Fiction-Autoren Carlos Rasch und Karsten Kruschel. Nachzulesen ist das Gesamtprogramm unter www.ddrautoren.de. Jährlich erscheinen rund 200 E-Books neu, so in der nächsten Woche die beiden Bücher „Unterm Hut in der Sonne oder Das neue Buch Nickel“ und „Die Trauergesellschaft“ des freiberuflichen Fernsehjournalisten, Regisseurs, Schriftstellers und Malers Rainer Lindow.

 

Titelbilder können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link.

EDITION digital: Presse 15.05.2014 - Sternschnuppen fängt man nicht