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Ein derber Denkzettel für den Raufbold
Ein Soldat, ein scheinbar unverbesserlicher Raufbold, hatte vor niemandem Respekt. Es war schon des Öfteren vorgekommen, dass er nach einer durchzechten Nacht auf Wache eingeschlafen war. Bis jetzt war alles gut gegangen.
Eines Tages schläft er wieder im Schilderhäuschen auf der Schlossbrücke. Da weckt ihn aber das Petermännchen auf. Es zwickt ihn in die Nase und zieht ihn an den Ohren. Der Soldat legt sich aufs Schelten und Toben, wofür er zuerst nur ein paar gelinde Hiebe erhält. Die bringen ihn jedoch nicht zur Vernunft, sondern regen ihn nur noch mehr auf. Mit den unflätigsten Worten verflucht er den Schlossgeist.
Auf einmal bekommt er etliche sehr schmerzhafte Schläge, auf alle Stellen des Körpers, die meisten auf sein Hinterteil. Hierdurch nur noch mehr erzürnt, schimpft und flucht der wütende Soldat immer ärger. Am liebsten hätte er dem widerwärtigen Geist den Hals umgedreht, aber er kriegt ihn nicht zu fassen und schlägt immer nur in die Luft. Da bekommt er denn so viele, so arge und so derbe unsichtbare Schläge, Maulschellen und Püffe, dass er am ganzen Körper grün und blau und sterbenskrank wird.
Auf längere Zeit musste der Soldat ins Lazarett gebracht werden und dort ganz ruhig zu Bette liegen. Hier erst bat er das Petermännchen im Stillen um Verzeihung für die bösen Verwünschungen. Fortan soll er sein unausstehliches Wesen abgelegt haben.