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Zwischen Bahnhof, Zeitreise und Großstadtporträt – Fünf E-Books von Freitag bis Freitag zum Sonderpreis

 

(Pinnow, 18.09.2026) – Fünf E‑Books dieser Woche loten das, was uns trägt und was uns bewegt: Wartende Augenblicke und Entscheidungen, die ins Leben führen; ausgelassene Abenteuer, die in ferne Zeiten reisen; das Ringen junger Menschen um Verantwortung; Erzähllandschaften, in denen Sagen das Heute spiegeln; und ein schonungsloses Großstadtporträt, das Vergangenheit, Politik und Gesellschaft verknüpft. Vom 18. bis 25. September 2026 laden wir Sie ein, Figuren zu begegnen, die unterwegs sind — auf Zügen, in einer Zeitkugel, im Alltag der Jugend, zwischen Felsenlegenden und den Straßen Manhattans — und die in ihren Entscheidungen Spuren nach vorn hinterlassen.

 

Vom Freitag, dem 18. September, bis Freitag, dem 25. September 2026, sind die folgenden fünf E-Books zum Sonderpreis erhältlich.

 

Das Glashaus. Mäxchen und Pauline. Drittes Buch von Siegfried Maaß

 

Wartend verbringt Max Stange, von früher als Mäxchen bekannt, wertvolle Zeit auf dem Bahnhof. Weil der seit der Nacht tobende Sturm Bäume gefällt und über die Gleise geworfen hat, verspätet sich der Zug, mit dem Pauline ankommen soll. Er selbst hat sie mit SMS benachrichtigt: Sie müsse kommen, weil Harry, ihr Papa, bei diesem Sturm von einem Ast getroffen und in das gläserne Dach des Gewächshauses geschleudert wurde. Nun liegt er mit vielen schweren Schnittwunden im Krankenhaus.

 

Zum ersten Mal befindet sich Max Stange in der Lage, selbst etwas entscheiden zu müssen.

 

Seine Mutter Irene hält sich zu einem Familienbesuch in Russland auf, während Pauline ins Trainingslager der Landesauswahl berufen worden ist. Damit ist sie ihrem Ziel, als leidenschaftliche Fußballspielerin einmal in der Nationalmannschaft zu spielen, ein Stück näher gekommen.

 

Doch voller Ungeduld und bangend um die Gesundheit ihres Papas muss sie nun tatenlos in dem Zug ausharren, dessen Schienenweg ebenso vom Sturm betroffen ist wie ihr Papa Harry.

 

Ungern hat ihr Trainer die Heimfahrt gestattet, denn ein wichtiges Spiel steht bevor, für das er sie braucht.

 

In ihren unterschiedlichen Situationen gleichen sich ihre Verhaltensweisen: Bei beiden stellen sich längst vergessen geglaubte Erinnerungen ein – sowohl an die Gemeinschaft in der noch jungen Patchworkfamilie wie auch an Freizeiterlebnisse und Schule. An wahre Freunde und solche, die Freundschaft vortäuschen und sich als Neider herausstellen. Sie werden sich jedoch auch bewusst, dass sie selbst ‚Neider’ waren. Wenn sich z.B. ein Mädchen wie Corinna bei Max einzuschmeicheln versuchte oder Marco sich auffällig um Pauline bemühte.

 

Als hätte einer von ihnen Besitzansprüche am anderen!

 

Irene ist in dem Dorf in der russischen Weite mit dem Handy nicht erreichbar, darum beschließen Max Stange und Pauline, nachdem sie sich endlich zusammengefunden haben, Irene zu informieren, sobald diese in Moskau zur Zwischenlandung angekommen ist.

 

Dann erhält Pauline die Nachricht, dass ihr Trainer sie aus seinem Spielkader entlassen hat. - Ihre ganze Zukunftsplanung bricht damit zusammen. Weil ein Sturm gewütet und ihren Papa verletzte, weswegen sie das Training unterbrechen musste.

 

In der Zwischenzeit leben weitere Erinnerungsbilder auf, die sie ebenso zu ihrer Freundin Isa wie zu deren Großmutter ‚Birkhuhn’ führen. Diese befindet sich im Rollstuhl und ist eifriger Fan der Mannschaft Paulines, sodass Max Stange sie zu deren Spielen fährt. Birkhuhns Sohn besitzt einen Reiterhof mit Heuhotel, wohin Max und Pauline eingeladen werden und wo Fuchs, der Reitlehrer, sie mit den Haflingern vertraut macht …

 

Nach Irenes Rückkehr und der Aussicht, dass Harry bald die Klinik verlassen wird, erfährt Pauline, dass der Trainer seine Entscheidung zurückgenommen hat, sodass Pauline sofort ins Trainingslager zurückkehrt. Ihre Wünsche scheinen sich zu erfüllen.

 

Und Max Stange pflegt nach wie vor seine Vision von dem ‚Weltenfahrer’, der er einst sein möchte, um sowohl im Amazonasgebiet wie auch in Feuerland Neues zu erkunden …

 

Das Grab des Pharaos. Die Haifisch-Bande auf Zeitreisen, 2. Teil von Jan Flieger

 

Nachdem sie es einmal ausprobiert haben, starten Julia und Vanessa, Long Basti und Specki von der Haifisch-Bande wieder mit Hilfe der Zeitkugel von Old Krusemann, dem alten Seebären, zu ihrer zweiten Zeitreise. Die Anregung für das Ziel ihrer zweiten Zeitreise stammt von Vanessa, die in der Schule einen Vortrag über ägyptische Grabräuber halten soll.

 

Wie wäre es da, wenn man sich dort einfach mal persönlich umsieht. Und schon bald sind die vier Zeitreisenden unterwegs ins alte Ägypten. Und auch dort erwarten Julia und Vanessa, Long Basti und Specki wieder gefährliche Abenteuer, aber auch eine wunderbare Freundschaft …

 

Friederike und ihr Kind von Christa Grasmeyer

 

Eine gute Mutter will sie sein, und Benny versucht als Vater auch sein Bestes. Aber sie sind beide erst fünfzehn und hätten nicht gedacht, dass es so schwierig werden würde. Friederike will die 9. Klasse nicht wiederholen und die Mutter soll ihr das Baby auch nicht abnehmen, es ist ja ihr Kind. Und Benny möchte nicht immer nur bei Freundin und Kind hocken. Er hat sich schon bei der Seereederei beworben und segelt so gern mit seinem Freund auf dem Schweriner See.

 

Sagenspiegel des Harzes. Von Geisterspuk und Hexenflug von Bernd Wolff

 

Teufelsmauer, Roßtrappe, Hübichenstein, Brocken – so vielfältig wie die Landschaft des Harzgebirges sind seine Sagen, in denen sich Denken und Hoffen, Freude und Schrecken, Leid und Zuversicht widerspiegeln.

 

Dieses Sagenbuch, in dem Bernd Wolff die alten Begebenheiten auf eigene poetische Weise und mit der nötigen Portion hintergründigen Humors nacherzählt, hilft dem Leser über das Vergnügen am Text hinaus, die mündlichen Überlieferungen in ihrem historischen Zusammenhang zu begreifen. Dazu werden auch mitunter schriftliche Quellen herangezogen. Deshalb sind die Sagen nicht wie üblich nach Ortschaften, sondern nach Themenkreisen geordnet. Hüttenkobolde und Zwerge, Götter und Riesen, Hexen und der in diesen Bergen besonders präsente Teufel, Bergleute, Schatzsucher, Reiche, Arme und Geprellte sowie gruselige Nachtgeister bevölkern die Seiten. Jedes der übergeordneten Kapitel wird eingeleitet durch ein Zitat aus Goethes «Faust», das zeigt, wie dieses Nationalepos unserem Gebirge besonders verbunden ist. So stellt sich unschwer die Verbindung von Volksdichtung und klassischer deutscher Literatur her, die beide aus einem Born geschöpft sind.

 

Manhattan-Sinfonie von Walter Kaufmann

 

Der Friday for Future‑Titel der Woche ist „Manhattan‑Sinfonie“. Walter Kaufmanns Reportagen aus den USA von 1964 zeichnen ein Bild gesellschaftlicher Unruhe: Bürgerrechtsdebatten, politische Spannungen und urbane Konflikte treten hier in starken, manchmal schockierenden Bildern hervor. Indem das Buch zeigt, wie politische Entscheidungen, Ungleichheiten und zivilgesellschaftliches Engagement die Lebenswirklichkeit formen, liefert es eine klare, thematische Brücke zu den Anliegen von Friday for Future: Verantwortung für die gemeinsame Zukunft, Wachsamkeit gegenüber Ungerechtigkeit und die Notwendigkeit kollektiven Handelns.

 

Die USA nach dem Mord an John F. Kennedy, im Zeichen der Präsidentschaftswahlen und der Bürgerrechtsreform – Walter Kaufmann, ein vorzüglicher Kenner der englischsprechenden Welt, durchreiste die Vereinigten Staaten 1964 erneut und berichtet über seine Erlebnisse in der Steinwüste der New Yorker City, in der Künstlerboheme von Manhattan, im brodelnden Negerviertel Harlem, in dem größten, automatisierten Werk der General Electric in Louisville, auf den Farmen zwischen Atlanta und Albany im Staate Georgia, erzählt von den „schwarzen Moslems“ und einer mutigen Studentin aus Connecticut, die sich vor dem Gericht des weißen Mobs in Atlanta verantworten muss – er zeichnet das Bild eines reichen und schönen Landes, dessen Bewohner durch eine ebenso primitive wie aktive Minderheit in den Strudel offener Gewalttätigkeiten gezerrt werden sollen.

 

Schüsse in Harlem und Rauch in Washington. Im unteren Manhattan steht ein Mann auf dem Fenstersims und springt in den Tod. DerTon einer Violine erstickt im Neon-Dschungel des Times Square – Johann Sebastian Bach um Mitternacht aus einem Schuhgeschäft. Ein Feuer in Ithaca, ein Schuppen, in dem Farmarbeiter hausen, brennt nieder: Wer ist der Mörder – und wer der Mörder von Andrew Mc Daniel und Charles E. Tate, die in Vietnam blieben? Verschwörung oder Untat eines Einzelgängers, dass der Pfarrer Martin Luther King sterben musste? Joe Mulloy, fünf Jahre Gefängnis – was hat er getan? Charles B. Crankshaw will sein Frühstück im Garten haben, weil er einen farbigen Gast erwartet. Menschenjagd in Georgia: Der Mann, der die Fotos in derTasche hat, kann entkommen, aber am Ende ist das Schweigen der Leichenhalle. Das Schicksal der Marie Lou und Suzie Anne im Negergetto von Chicago ist ungewiss, doch ihre Mutter ist eine nordamerikanische Carolina Maria de Jesus. Auf dem Pflaster von Greenwich Village welkt die Blume des Träumers, und in der letzten Wette des Jahres steht der Gewinn auf der Zahl 111 – doch nicht für den alten Lou Roberts …

 

Zwanzig Vignetten aus den USA der Sechzigerjahre, Eindrücke des Autors, Kenner des Landes seit langem; sie erweisen sich als stark und erregend, sie geben Aufschluss über die krisenhaften Zustände eines großen Landes, das so reich ist an Menschen.

 

Die folgenden Leseproben öffnen je ein prägnantes Fenster: auf eine wartende Stunde, auf eine Reise ins alte Ägypten, auf das kompromisslose Erwachsenwerden, auf die Sagenwelt eines Berglandes und auf den pulsierenden, widersprüchlichen Klang Manhattans. Jede Passage gibt einen unmittelbaren Eindruck von Figuren, Atmosphäre und den Fragen, die ihre Geschichten stellen.

 

Das Glashaus. Mäxchen und Pauline. Drittes Buch von Siegfried Maaß

 

Die erste Probe beginnt mitten auf dem Bahnhof: Ein Sturm hat Schienen und Leben durcheinandergebracht, und dort, zwischen Sorge und Handlungspflicht, erlebt ein Junge zum ersten Mal die Last einer eigenen Entscheidung.

 

Nun saß sie, Pauline, allein mit Marco da und wusste nicht, worüber sie mit ihm reden sollte. Ihr fiel nichts ein. Nur der Hinweis, dass sie den Kuchen selbst gebacken hatte, von dem er wie ausgehungert ein Stück nach dem anderen verschlang. Ein faustgroßes Loch klaffte inzwischen in dem kronenförmigen Kuchen.

 

Aber selbst diese wenigen Worte kamen nicht über ihre Lippen.

 

Marco begann jedoch von sich aus, schilderte seinen Tagesablauf, der sich von ihrem kaum unterschied. Die Sportschule war kein Sanatorium, in dem man sich erholte. Nannte ihr die Namen seiner Mitbewohner und vergaß nicht zu erwähnen, dass sie faul und bequem waren, sodass alles für ihn übrig blieb, was in ihrem Zimmer zu ordnen und zu säubern war. „Selbst den Müll muss ich entsorgen. Dafür hebt keiner weiter den Hintern.“ Erbost winkte er ab.

 

Dann veränderte sich seine Miene, als er sagte: „Man hat mich zum Klub delegiert. Stell dir vor … Weißt du, was das für mich bedeutet?“ Noch einmal hob er die Hand, als hätte er seine Frage in die Luft geschrieben und wollte sie nun auslöschen. „Dumme Frage! Klar, dass du es weißt! Du gehörst ja schon zur Landesauswahl. Kannst dich gut in meine Lage versetzen.“

 

Noch immer stellte sie sich stumm. Statt am Krankenbett ihres Papas zu sitzen, verbrachte sie kostbare Minuten mit diesem langen Kerl, der …

 

„Freust du dich für mich?“

 

Wie ein kleiner Junge stellt er sich an, dachte sie. Der für eine gute Tat gelobt werden möchte. „Damit du Bescheid weißt … Ich gehöre nicht mehr zur Auswahl, weil ich das Trainingslager verlassen habe. Herr Schneider hat mich deshalb rausgeworfen.“

 

Ungläubig blickte Marco sie an. „Bist du darum so plötzlich weg? Ich habe Jannett gefragt, weshalb du abgetaucht bist. Aber sie wusste es nicht. Nur, dass du abgereist bist.“

 

„Abgereist?“ Pauline lachte. Dann berichtete sie, was vorgefallen war und weshalb sie jetzt keine Geduld mehr habe. Sie wollte eigentlich längst bei ihrem Papa im Krankenhaus sein.

 

„Habe ich doch nicht gewusst!“ Marco griff nach ihrer Hand. „Tut mir leid für dich.“ Er erhob sich und stieß mit dem Kopf gegen die Glasglocke der Lampe, die tatsächlich einen tiefen Ton von sich gab. „Ich verziehe mich, dann kannst du deinen Papa besuchen …“ Er sah zur Tür. „Deinen Bruder habe ich wohl vertrieben …“

 

Stimmt, dachte Pauline, schwieg jedoch.

 

„Wann kann ich dich wiedersehen?“ Marco beugte sich hinab und schmiegte seinen Kopf an ihre Wange.

 

„Bald, Marco, bald …“

 

Dann schloss sie die Tür hinter ihm.

 

Traurig und wütend war sie, wusste aber nicht, ob sie Gefühl und Stimmung damit richtig beschrieb und ob ihr Befinden mit Marcos überraschendem Kommen oder damit zu tun hatte, dass sie ihn weggeschickt hatte.

 

Sie hörte, dass Kakadu unruhig in seinem Gitterkäfig umherflog und schimpfte. Darum ging sie zu ihm, füllte den Wasserbehälter und streute Körner in das Gefäß, das am Gitter befestigt war.

 

„Beruhige dich wieder, Alter! Mach’s gut! Bis später!“

 

Das Grab des Pharaos. Die Haifisch-Bande auf Zeitreisen, 2. Teil von Jan Flieger

 

Im zweiten Auszug wird die Haifisch‑Bande mit Old Krusemanns Zeitkugel ins alte Ägypten katapultiert: Staub, Hitze und Grabkammern werden zur Bühne eines Schulvortrags, die sich als echte Gefahr und Prüfstein für Freundschaft erweisen.

 

»Weiße Sklaven bringen viel Geld«, knurrt ein Mann mit einem faltendurchzogenen Gesicht, das die Sonne tiefbraun gebrannt hat. Er legt seine Hand auf die Hand eines anderen Grabräubers, der einen Dolch zücken will. Die übrigen Männer nicken zustimmend. Einer fängt an zu lachen. »Wo die hinkommen werden, da findet sie kein Soldat des Pharaos.«

 

»Gut, nehmen wir sie mit«, entscheidet der Anführer. »Bindet sie zusammen und lasst sie bei den Kamelen warten! Wir laden auf.«

 

»Die wollen mit dem Schatz abhauen und uns verkaufen«, flüstert Julia entsetzt.

 

Zwei Männer führen die fünf zum Lagerplatz, wo viele Kamele hinter einer kleineren Pyramide warten, in der eine Frau des Pharaos Teti begraben liegt.

 

Die Grabräuber beginnen im Schein von Öllampen die Kamele mit dem Schatz aus der Pyramide zu beladen. Aneinander gefesselt und bewacht, müssen Long Basti, Vanessa, Julia, Specki und Zatra zuschauen.

 

»Ich wollte euch warnen«, sagt Zatra leise. »Aber sie haben mir den Mund zugehalten.« Wolken verdecken den Mond und die Sterne. Es liegt nun eine drohende dunkle Stille über dem Pyramidenfeld. Die Fesseln der Kinder werden gelöst. Die Grabräuber lassen zwei Kamele niederknien und schieben Long Basti und Specki auf einen Kamelrücken und Julia, Zatra und Vanessa auf einen anderen. Über den Höckern haben sie aus Decken Plattformen zum Sitzen gebildet. Die Schwänze aller Kamele sind durch ein Seil mit dem Unterkiefer des nachfolgenden Tieres verbunden. Plötzlich taucht von hinten ein Licht auf, es kommt näher und näher. Es ist ein Mann mit einer Öllampe. »Soldaten!«, warnt er die anderen. Finster blickt er zu Zatra.

 

»Und dein Vater führt sie! Er ist ein Verräter! Aber sie sind noch ein ganzes Stück entfernt. Diese pechschwarze Nacht wird unsere Rettung sein.«

 

»Die Lampen aus!«, kommandiert der Anführer der Grabräuber.

 

Sofort beginnt der Aufbruch. Alles geschieht in völliger Dunkelheit und beinahe lautlos. »Kein Mucks!«, droht der Anführer der Grabräuber erst Long Basti und Specki und dann den drei Mädchen. Mit der flachen Hand fährt er sich dabei über die Kehle. Es ist eine Geste des Gurgeldurchschneidens. Und so nicken die fünf. Diese Geste finden sie äußerst uncool. Nur Vanessa holt tief Luft, als ob sie etwas sagen will. Aber Julia knufft sie warnend in die Seite.

 

Dann laufen die Kamele in die Wüste hinein, eine lange Kette aus Tieren, und die Nacht verschluckt die Karawane.

 

Vanessa kaut auf einer Haarsträhne herum. Sie sprüht vor Zorn. Aber ein Ruf in der Nacht würde nicht nur sie, sondern auch die Freunde gefährden. So ist sie still.

 

Als die Sonne aufgeht, sind sie schon tief in der Wüste. Unendlich groß und gelblich rot, soweit das Auge reicht, liegt sie vor ihnen. Die Karawane überquert nun eine endlose Kette von Dünen. Den Sand hält der Wind ständig in Bewegung, sodass die Landschaft wie die wogende Oberfläche eines Sandmeeres erscheint. »Kleine Rippen aus Sand lässt der Wind zu hohen Dünen anwachsen«, belehrt Specki laut die Freunde. »Das ist ein ständiger Prozess.« Prompt kommt ein »Gähn« von Vanessa. Die Freunde haben auch wirklich andere Probleme als die Bildung von Dünen, denn am Schluss der Karawane verwischt ein Grabräuber die Spuren der Kamele. Den Rest besorgt dann der treibende Sand. Wie sollen die Soldaten da die Karawane finden können?

 

»Blöd sind die Typen nicht«, flüstert Long Basti. »Es gibt eine Wüstenpolizei«, sagt Zatra leise zu den Freunden. »Vielleicht ...«

 

Die Dünen werden immer flacher. Dann liegt ein langer, schlangenförmiger und hoher Dünengürtel vor ihnen, der das Sandmeer wie eine Mauer zu teilen scheint. Die Grabräuber steigen von den Kamelen, da die Tiere den Aufstieg kaum schaffen und Töne des Protestes ausstoßen. Auch die Kinder müssen von den Kamelen herunterspringen.

 

Oben, auf dem Dünenkamm, sehen die fünf, dass sie in der Wüste allein sind. Keine Soldaten sind zu sehen. Auch keine Wüstenpolizei.

 

Friederike und ihr Kind von Christa Grasmeyer

 

Die dritte Leseprobe taucht ein in den Alltag von Friederike: das Schulzimmer, der Wille, die Klasse nicht zu wiederholen, und die entschlossene Haltung eines sehr jungen Elternpaars, das um einen Platz im Leben kämpft.

 

Friederike ist die Erste im Wartezimmer. Sie geht mit Domenico auf und ab, bis Schwester Edeltraut sie einlässt und der Arzt, beschwingt und sportlich wie immer, zur Sprechstunde erscheint.

 

„Kleine Mutter“, sagt er sofort, „Sie haben in dieser Nacht nicht geschlafen.“

 

„Weil mein Kind schreit.“

 

„Ja, unüberhörbar. Seit wann?“

 

Sie erzählt es ihm und zwischendurch, während seine geübten Hände mit Domenico hantieren, gibt er Schwester Edeltraut über die Schulter hinweg Auskünfte. Er verhandelt mit einem aus hinteren Räumlichkeiten eingetretenen Kollegen über Gewerkschaftsbeiträge, er diktiert der Sekretärin etwas in die Maschine, er unterschreibt Rezepte.

 

Als er ans Telefon gerufen wird, teilt er Friederike im Vorbeigehen mit: „Ihr Kind hat eine Mittelohrentzündung, schmerzhaft natürlich, deshalb schreit es.“

 

Dann ist er wieder da und fragt: „Kleine Mutter, wo ist eigentlich die große Mutter, die Großmutter?“

 

Sie erzählt ihm auch das, und er hört mit jenem lebhaften Interesse zu, das er ihren Familienangelegenheiten von Anfang an entgegengebracht hat.

 

„Wissen Sie was“, sagt er plötzlich, als sei ihm ein höchst erfreulicher Vorschlag eingefallen, „diesmal geben wir das Kind in die Klinik, okay?“

 

Es klingt so selbstverständlich, dass Friederike beinah aufatmet, dankbar, dass ihr eine zweite Nacht wie die vergangene erspart bleiben soll. Aber sie verachtet sich dafür und senkt den Blick. „Warum denn?“, murmelt sie.

 

„Zu Ihrer Entlastung. Sie sind ziemlich weit runter, stimmt’s?“

 

Sie antwortet nicht. Erschrocken fragt sie sich, ob der Arzt ahnt, wie garstig sie in der Nacht einen Moment lang zu ihrem Kind gewesen ist.

 

„Keine Bange“, fährt er fort, „Ihr Kind ist bald wieder gesund und puppenlustig, schneller als Sie, kleine Mutter.“

 

„Ich bin nicht krank. Domenico ist jetzt tagsüber in der Krippe. Das geht ganz gut.“

 

„Ja, solange nichts dazwischenkommt. Krippenkinder werden nun mal öfter krank, damit müssen Sie rechnen. Sie haben keine Reserven, keinen Spielraum. Kaum hat Ihr Kind einen Infekt, fehlen Sie in der Schule, zwangsläufig. Wissen Sie was?“, sagt er wieder in dem Ton, als sei ihm eine blendende Idee gekommen. „Sie sollten mit der Schule aussetzen. Warum fangen Sie nicht im September die neunte Klasse einfach von vorne an?“

 

Friederike braucht einige Sekunden, um zu begreifen, dass er dies tatsächlich ernst meint. „Sitzenbleiben? Sie finden, ich sollte sitzenbleiben? O nein! Ich bin sowieso zu alt, nicht den Jahren nach, aber sonst. Mit meiner dreiundzwanzigjährigen Schwägerin versteh ich mich besser als mit den Mädchen in meiner Klasse, und da wollen Sie mich zu denen schicken, die jetzt Jugendweihe haben?“

 

„Ich schicke Sie nicht. Ich sage nur, was ich an Ihrer Stelle tun würde.“

 

Sagenspiegel des Harzes. Von Geisterspuk und Hexenflug von Bernd Wolff

 

Der vierte Auszug legt Nebel über Fels und Sage: Im Harz begegnen wir Tücken, Humor und historischen Bezügen, die Orte wie Brocken oder Roßtrappe in erzählerische Spiegel verwandeln.

 

Der Köhler und der Teufel wetten

 

Ein Köhler aus der Gegend von Wieda war eines Abends zugange, auf seinem Hai einen neuen Meilerplatz einzurichten. Er hatte eben den Boden geglättet und den Quandelpfahl gesetzt, als er ein Schnaufen hinter sich hörte. Da saß auf den Scheithölzern ein Kerl, das linke Bein übers rechte geschlagen, musterte ihn von oben bis unten und sprach: „Was 'n rußigen Knecht! Eigentlich siehst du aus wie unsereiner." Das verdross den Köhler, denn er hatte in dem ungebetenen Gast sofort das Schweinsgesicht von Teufel erkannt. „Und wenn du nicht machst, dass du fortkommst, siehst du Sterne von unsereinem", versprach er und baute sich drohend vor ihm auf. „Ei gut!" Der Teufel freute sich. „Wir können ja mal eine Wette machen, wer von uns die kräftigere Ohrfeige austeilen kann. Gewinn ich, nehm ich dich mit. Wenn nicht, verschwinde ich." Das könntest du eigentlich auch so tun, ich habe dich nicht gerufen, dachte der Köhler, doch er erwiderte nur: „Aber mit verbundenen Augen!" „Ich backe dir zuerst eine!", bedang sich der Teufel aus, denn es juckte ihm in den Fingern.

 

Der Köhler war ein kräftiger Mann, das kam von den Eiern, die ihm seine Frau einmal in der Woche in einem Körbchen herausbrachte und deren Schalen er wie einen Rosenkranz um die Kötentür gesteckt hatte. Nun nahm er das letzte Ei aus dem Korb, machte mit Kohle ein Kreuzzeichen auf die Schale und steckte es ganz, wie es war, in den Mund. Dann verband er sich mit dem Halstuch die Augen, legte den Arm um den Quandelpfahl und nickte. Der Teufel holte aus und hieb ihm eine herunter, dass er siebenmal um den Quandelpfahl wirbelte, aber sonst war ihm nichts geschehen. Er spuckte das Ei aus. „Ein Zahn", sagte er, „nun ich." Er verband dem Teufel die Augen, dann holte er mit dem schweren Köhlerhammer, mit dem er den Pfahl eingetrieben hatte, aus und krachte ihn dem Teufel gegen den Schädel, dass dem Hören und Sehen verging. „Zwei Zähne", zählte der Köhler zufrieden, „gewonnen!" Da heulte der Böse auf und verschwand in einer Wolke aus Pech und Schwefel. Seither machte er einen großen Bogen um jeden rußigen Gesellen. Die Teufelszähne benutzte der Köhler aber gegen Krankheiten und gewann großen Reichtum damit.

 

Manhattan-Sinfonie von Walter Kaufmann

 

Die fünfte Passage führt ins harte Manhattan der Reportagen: Stadtgeräusche, politische Spannungen und private Dramen — hier erklingen Diebstähle, Proteste und das leise Nachdenken über ein Land, dessen Gegenwart die Zukunft mitprägt.

 

Die beiden Männer stiegen gleichzeitig aus dem Wagen, warfen die Türen zu und kamen über den Hof. Ihre Schatten verschwanden im Schatten eines Magnolienbaumes und fielen danach auf eine Zapfsäule und einige Öltonnen. Die Sonne brannte auf ihren Rücken, und sie gingen schneller. Als sie in den Laden traten, fuhr die schwarze Frau hinter der Theke zurück, hob im gleichen Moment die Hände und versteckte Gesicht und Augen. Es dauerte mehrere Sekunden, bis sie begriff, dass das nichts nützte, und die Hände wieder herunternahm.

 

„Ja“, sagte sie leise, „was möchten Sie?“

 

Der ältere der beiden Männer fragte, wie es mit Mittagessen wäre. Seine Stimme klang beruhigend. Er wischte sich den Schweiß aus den Augen und trocknete das Gesicht und den Nacken mit einem Taschentuch. Sollte es schon zu spät für Mittagessen sein, sagte er, dann brauchten sie nur einen Tank voll Benzin, damit sie weiterfahren könnten. Er sprach die Frau mit Namen an, und als auch das ihre Angst nicht minderte, nannte er seinen eigenen.

 

„Art Bradford“, sagte sie, aber der ängstlich forschende Blick verschwand nicht aus ihren Augen. „Drei Jahre sind eine lange Zeit. Du hast dich ziemlich verändert.“

 

„Ziemlich“, stimmte Bradford zu, „aber so viel auch wieder nicht.“

 

Er stellte seinen Begleiter vor: ein ausländischer Reporter mit Namen Jan Krystians.

 

„Aha“, sagte die Frau und nickte.

 

Sie wandte sich ab. Ihre Hand zitterte noch immer, als sie den Riegel vor einer Klapptür in der Wand wegzuschieben versuchte. Die Tür fiel mit einem dumpfen Knall auf, der die Frau zusammenzucken ließ. Sie sprach mit der Köchin in der Küche, dann wandte sie sich wieder den Männern zu. „Es ist nicht mehr viel Auswahl“, sagte sie, „aber wir werden euch schon etwas machen.“

 

„Nur keine Umstände“, sagte Bradford.

 

„Wenn ich gewusst hätte, dass ihr kommt –“, sagte sie, noch immer mit dem gleichen Ton von Angst in der Stimme. Sie ließ den Satz unvollendet.

 

„Ist dein Mann da?“, fragte Bradford.

 

„Nein.“

 

„Pech, ich hätte gern mal mit Carlton gesprochen.“

 

„Er ist nicht da“, sagte die Frau mit Bestimmtheit. „Er ist schon fast einen Monat weg.“

 

„Was du nicht sagst!“, meinte Bradford. „Wegen des Geldes brauchst du dir übrigens keine Sorgen zu machen. Da kannst du ganz beruhigt sein. Ich bin nicht deswegen gekommen, würde das auch nie tun, so aus heiterem Himmel. Du kannst mir also ruhig sagen, wo Carlton ist.“

 

„Ich weiß es selbst nicht“, sagte die Frau. „Keiner weiß das.“

 

„Familiensorgen?“

 

„Ja, Sorgen“, bestätigte sie und beließ es dabei. – Später, im Speiseraum nebenan, wo mehrere junge Schwarze auf hohen Hockern an der Theke saßen – keiner schien die weißen Männer zu beachten, doch im Stillen waren alle gespannt –, wandte sich Bradford an Krystians: Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich weiß nur nicht, was.“

 

„Mir kommt das Ganze auch merkwürdig vor.“

 

„Viele Schwarze haben kein Gedächtnis für weiße Gesichter, sie können sie einfach nicht unterscheiden“, sagte Bradford. „Aber als ich ihr meinen Namen sagte, war sie auch nicht beruhigt.“

 

„Es ist tatsächlich merkwürdig“, wiederholte Krystians, „besonders, wo sie doch alles hier mit deiner Hilfe eingerichtet haben – die Tankstelle, den Laden, diese Imbissstube.“

 

„Und alles andere“, sagte Bradford. „Wir haben ihnen auch geholfen, das Land zu kaufen. Was wir nicht bedauern. Sie haben schwer gearbeitet, und in den drei Jahren haben sie bis auf sechshundert Dollar alles zurückgezahlt.“

 

Die Frau brachte das Essen auf einem Tablett, und die beiden Männer fielen in Schweigen. Jetzt, endlich, zeigte sie einen Anflug von Lächeln, und als sie die Teller auf den Tisch setzte, war ihr Benehmen gelassener. Trotzdem hatte sie es eilig, wieder in den Laden zu kommen.

 

„Jedenfalls tut sie nicht mehr so, als ob wir sie jeden Moment niederknallen würden“, bemerkte Krystians.

 

Bradford runzelte die Stirn und zuckte mit den Schultern. „Du sagst es. Sie hat sich genau so benommen, als ob sie eine Schießerei erwartete.“

 

„Fayette County, Tennessee“, sagte Krystians. „So manches wird hier unten mit dem Revolver erledigt – hast du mir immer erzählt.“

 

„Mich hat noch keiner mit einem Revolver gesehen.“

 

„Zugegeben.“

 

Danach versiegte das Gespräch, jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Als sie gegessen hatten, gingen sie in den Laden, um zu zahlen. Die Frau winkte ab. „Nein, das ist schon in Ordnung.“

 

„Wir werden aber den Tank voll Benzin bezahlen“, sagte Bradford.

 

„Das ist was anderes“, sagte sie. „Im Übrigen freue ich mich wirklich, dass ihr bei mir eingekehrt seid. Ich bin froh, dass ich ein bisschen gutmachen kann – für mein Benehmen von vorhin.“

 

Krystians klopfte auf die Taschen seiner Jeans und lachte. „Nichts Gefährlicheres hier drin als ein Bund Autoschlüssel“, sagte er, „und Art hat auch noch keiner mit einem Revolver gesehen.“

 

Das Gesicht der Frau blieb starr. „Kann ich dich mal eine Minute sprechen?“, fragte sie Bradford.

 

Krystians verließ den Laden. Ein Schwarzer trat aus dem Schatten des Magnolienbaumes, kam quer über den Hof zu der Zapfsäule vor dem Laden, barfuß auf der glühenden Erde, und begann den Tank des Wagens zu füllen.

 

Durch die Schaufensterscheibe konnte man in den Laden sehen: Die Frau beugte sich über die Theke und sagte etwas dicht an Bradfords Ohr.

 

Krystians ging nicht wieder in den Laden zurück. Er wartete, und es dauerte eine ganze Weile, bis Bradford zu ihm herauskam und sie losfuhren, zurück auf der heißen, ausgestorbenen Straße nach Memphis.

 

„Unglaubliche Geschichte“, sagte Bradford, als sie ein Ende weg waren. „Es war genau, wie wir angenommen hatten: Sie schwebte in Todesängsten, dass wir sie erschießen würden.“

 

„Das ist doch nicht möglich!“

 

„Doch“, sagte Bradford, „sie hielt uns für Killer, die sie erschießen wollten.“

 

Eine Weile sprach dann nur Bradford, die Augen starr auf die Straße gerichtet, ohne einen Blick für seinen Begleiter und mit leiser, gleichförmiger Stimme.

 

Krystians unterbrach ihn nicht. Beim Zuhören sah er vor seinem geistigen Auge Carlton, den Mann der Frau, in dem menschenleeren Lagerhaus am Schalter stehen, sah, wie er eine Nachbestellung aufgeben wollte zu der Warenliste, die er am gleichen Morgen gebracht hatte. Still und ohne sich zu rühren, stand er da und wartete, dass der Großhändler sein Telefongespräch da hinten im Büro beendete. Die Tür stand halb offen, und er konnte den Mann deutlich hören: Schieß den Nigger vom Balkon, dann hau ab aus Memphis und sieh zu, dass du nach New Orleans kommst! Da kriegst du deine 50 000 Dollar.

 

„Großer Gott“, sagte Krystians, „wann war das?“

 

„Am vierten April“, sagte Bradford, „nicht ganz sieben Stunden, bevor Martin Luther King ermordet wurde.“

 

„Und dann?“

 

„Du wirst es nicht glauben“, sagte Bradford. „Nur einen Tag, nachdem Carlton beim FBI ausgesagt hatte, was er mit anhörte, tauchte im Fayette County ein ehemaliger Sträfling auf und fragte nach ihm. Er trug eine Pistole bei sich, und jeder sah, was er vorhatte. Zum Glück war Carlton gerade nicht im Laden – sonst wäre er heute nicht mehr am Leben. Und jetzt hält er sich versteckt, bis Gras über die Sache gewachsen ist.“

 

„Das erklärt alles“, sagte Krystians.

 

„Und ob“, sagte Bradford. „Es war immer ungesund, in Gottes eigenem Land zu viel zu wissen; heute ist es absolut tödlich.“

 

„Eine Frage: Kann ich darüber schreiben?“, sagte Krystians.

 

Bradford zögerte. Nach einer Weile sagte er: „Einverstanden – vorausgesetzt, du schreibst es so, dass es sich wie eine Story anhört. Ja“, fügte er hinzu, „einstweilen ist es besser, wenn es sich wie eine Story anhört.“

 

Viel Vergnügen beim Stöbern in diesen fünf verschiedenen Welten — wir hoffen, Sie finden Figuren, die Sie begleiten, und Fragen, die Sie weiterdenken. Bis nächste Woche. Herzliche Grüße, Ihre Redaktion von EDITION digital.

 

Ansprechpartner

 

Gisela Pekrul
Verlagsleiterin
Tel: +49 (3860) 505788
E-Mail: editiondigital@arcor.de

 

Über "EDITION digital Pekrul & Sohn GbR"

 

EDITION digital war vor 31 Jahren ursprünglich als Verlag für elektronische Publikationen gegründet worden. Der Verlag gibt Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) sowie Kinderbücher als barrierefreie E-Book heraus, einige auch als Hörbuch. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Bücher von DDR-Autoren werden als E-Book neu aufgelegt. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, mehr als 1.800 Titel. Die Printsparte des Verlages war Ende 2025 von Ralf Jordan vom Geschichtlichen Büchertisch als Imprint übernommen worden.

 

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