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In Das gefrorene Herz hält Theodor Plievier dem deutschen Russlandfeldzug im Zweiten Weltkrieg ein schonungsloses literarisches Protokoll entgegen. Anhand authentischer Briefe, erschütternder Einzelschicksale und präzise beobachteter Frontsituationen zeigt er den Krieg im Osten als das, was er war: ein Feldzug der Entmenschlichung, des Hungers, der Kälte und der moralischen Verwüstung.
Plievier erzählt von Soldaten, die im Schnee erfrieren, aus Hunger töten, an Befehlen zerbrechen oder in blindem Gehorsam zu Tätern werden und von jenen, die zu spät erkennen, dass sie Teil eines verbrecherischen Krieges sind. Seine Erzählungen entlarven die Lügen der Propaganda und machen sichtbar, wie der Angriffskrieg gegen die Sowjetunion nicht nur Millionen Leben kostete, sondern auch das Gewissen der Beteiligten zerstörte. Das gefrorene Herz ist ein eindringliches Mahnmal gegen Krieg, Ideologie und Wegsehen und ein literarisches Zeugnis von bedrückender Aktualität.