
"Was hast du da drin?"
"Ich ... nichts."
"Zeig her!"
Mareike stülpte ihre Tasche um. Die Etiketten fielen heraus.
"Das sind bloß ein paar Stofffetzen. Die lagen am Boden rum."
Der Verwalter lief rot an und auch der Zischler schien zu erschrecken. Die beiden warfen sich einen Blick zu.
"Bei uns liegt nichts rum", sagte Herr Kahn. "Habt ihr noch mehr von dem Zeug mitgehen lassen?" Er begann Florian abzutasten.
"Nein. Mareike hat die Dinger nur eingesteckt, weil sie so hübsch bunt waren. Lassen Sie uns doch gehen", bat der Junge.
"Lasch schie laufen", murmelte der Zischler, "es schind nur tschwei kleine Schpitschbuben."
"Nicht so schnell", murrte der Verwalter. "Irgendwer könnte sie zum Schnüffeln angestiftet haben." Und zu den Kindern: "Raus mit der Sprache! Wer hat euch geschickt?"
"Uns hat niemand geschickt", wehrte sich Mareike. "Wir wollten bloß ins Museum."
"Ich hab schon gesagt, dass ich euch nicht glaube. Wir sperren euch erst mal 'ne Weile ein. Vielleicht überlegt ihr euch dann, wer euch hergeschickt hat."
"Das ist Freiheitsberaubung, dazu haben Sie kein Recht", rief Mareike, doch ein Katzenkopf brachte sie gleich wieder zum Schweigen.
"Wo willst du schie denn einschperren?" Dem Zischler schien diese Maßnahme wohl überflüssig.
"Keine Angst, ich bring sie nicht zurück in das Haus. Wozu haben wir den Turm?" Herr Kahn gab den beiden einen Schubs. "Na los, da rennen fette Mäuse und Ratten herum, das ist der richtige Ort für euch."
Der Löwe in der Gangsterburg. Abenteuer Zauberlöwe, Teil 3
Mareike bekommt zu ihrer Freude einen Zwanzig-Mark-Schein geschenkt, doch dann stellt sich heraus, dass er gefälscht ist. Da noch andere "Blüten" in der Stadt auftauchen, vermutet Florian eine Fälscherbande am Werk. Zunächst verdächtigen die Kinder einen Zahnarzt, dann die Bewohner einer ehemaligen Ritterburg. Der Löwe entdeckt einen unterirdischen Gang, der zum Burgturm führt, und beim Erforschen dieses Stollens befinden sich die Freunde plötzlich in großer Gefahr. Sie geraten in eine Falle, landen sogar im Turmverlies. Würde ihnen nicht ein Mädchen mit grünen Turnschuhen aus der Patsche helfen, stünde ihnen nicht der Löwe mit seinem Mut und seiner Klugheit zur Seite, könnte es schlimm für sie enden.Dieses dritte Abenteuer mit dem Zauberlöwen bietet erneut prickelnde Spannung und eine Reihe witziger Einfälle. Letztlich stellt sich der Fall ganz anders dar als zunächst vermutet.
Beschreibung
Mareike bekommt zu ihrer Freude einen Zwanzig-Mark-Schein geschenkt, doch dann stellt sich heraus, dass er gefälscht ist. Da noch andere "Blüten" in der Stadt auftauchen, vermutet Florian eine Fälscherbande am Werk. Zunächst verdächtigen die Kinder einen Zahnarzt, dann die Bewohner einer ehemaligen Ritterburg. Der Löwe entdeckt einen unterirdischen Gang, der zum Burgturm führt, und beim Erforschen dieses Stollens befinden sich die Freunde plötzlich in großer Gefahr. Sie geraten in eine Falle, landen sogar im Turmverlies. Würde ihnen nicht ein Mädchen mit grünen Turnschuhen aus der Patsche helfen, stünde ihnen nicht der Löwe mit seinem Mut und seiner Klugheit zur Seite, könnte es schlimm für sie enden.
Dieses dritte Abenteuer mit dem Zauberlöwen bietet erneut prickelnde Spannung und eine Reihe witziger Einfälle. Letztlich stellt sich der Fall ganz anders dar als zunächst vermutet.
Bibliografische Angaben
| Erstveröffentlichung | 19.10.2012 |
|---|---|
| E-Book-Ausgabe | 19.10.2012 |
| Seiten | 158 |
| ISBN (EPUB) | 978-3-86394-178-9 |
| ISBN (PDF) | 978-3-86394-849-8 |
| ISBN (Hörbuch) | 978-3-68912-010-8 |
| ASIN (Kindle) | B00WYDP8EY |
| Hörbuchdauer (Minuten) | 200 |
| Verlag | EDITION digital |
| Sprache | deutsch |
| Sprecher / Vertonung | KI-generierte Stimme |
Schlagwörter
TamagotchiKampfhundeBanknotenfälscherMarkenfälscherFreundschaftFälscherbandeZauberlöweRitterburgunterirdischer GangTurmverliesPolizeigefährliche HundeKinderdetektivMareikeFlorianDunjaRexLeseprobe
"Was hast du da drin?"
"Ich ... nichts."
"Zeig her!"
Mareike stülpte ihre Tasche um. Die Etiketten fielen heraus.
"Das sind bloß ein paar Stofffetzen. Die lagen am Boden rum."
Der Verwalter lief rot an und auch der Zischler schien zu erschrecken. Die beiden warfen sich einen Blick zu.
"Bei uns liegt nichts rum", sagte Herr Kahn. "Habt ihr noch mehr von dem Zeug mitgehen lassen?" Er begann Florian abzutasten.
"Nein. Mareike hat die Dinger nur eingesteckt, weil sie so hübsch bunt waren. Lassen Sie uns doch gehen", bat der Junge.
"Lasch schie laufen", murmelte der Zischler, "es schind nur tschwei kleine Schpitschbuben."
"Nicht so schnell", murrte der Verwalter. "Irgendwer könnte sie zum Schnüffeln angestiftet haben." Und zu den Kindern: "Raus mit der Sprache! Wer hat euch geschickt?"
"Uns hat niemand geschickt", wehrte sich Mareike. "Wir wollten bloß ins Museum."
"Ich hab schon gesagt, dass ich euch nicht glaube. Wir sperren euch erst mal 'ne Weile ein. Vielleicht überlegt ihr euch dann, wer euch hergeschickt hat."
"Das ist Freiheitsberaubung, dazu haben Sie kein Recht", rief Mareike, doch ein Katzenkopf brachte sie gleich wieder zum Schweigen.
"Wo willst du schie denn einschperren?" Dem Zischler schien diese Maßnahme wohl überflüssig.
"Keine Angst, ich bring sie nicht zurück in das Haus. Wozu haben wir den Turm?" Herr Kahn gab den beiden einen Schubs. "Na los, da rennen fette Mäuse und Ratten herum, das ist der richtige Ort für euch."
Inhaltsverzeichnis
Zwei gefährliche Hunde
Ein geheimnissvoller Tunnel
Der falsche Geldschein
Kein Grund zur Panik
Gibt es eine erste Spur?
Ein Besuch beim Zahnarzt
Eine überraschende Wendung
Der Schatten auf dem Hang
Ein Mädchen namens Dunja
Eine unterirdische Welt
Neue Verdachtsmomente
Noch ist nichts erreicht
Das geheimnisvolle Haus
In den Händen der Ganoven
Das Turmverlies
Der Löwe im Turm
Was ist mit Rex?
Die Polizei greift ein
Der Löwe klärt die Lage
Und die Banknotenfälscher?
Klaus Möckel
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