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Gegenwelten. Mit Beiträgen von Ralph Giordano, Helga Schütz, Jürgen Borchert, Ulrich Schacht und Helga Schubert von Johannes Helm
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Preis E-Book:
4.99 (7.99)) €
Veröffentl.:
28.03.2013
ISBN:
978-3-86394-931-0 (E-Book)
Sprache:
deutsch
Umfang:
ca. 132 Seiten
Kategorien:
Kunst / Malen, Kunst / Europa, Kunst / Kritik und Theorie
Kunst, Kunstgeschichte, Europa
Ralph Giordano, Helga Schütz, Jürgen Borchert, Ulrich Schacht, Helga Schubert, Bilder, Maler
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Was hat es mit den Gegenwelten auf sich? Eine Erklärung dafür liefert Johannes Helm, der hier wieder eine Sammlung seiner Bilder mit den unendlichen mecklenburgischen Himmeln vorstellt, in seinem Vorwort.

Immer wieder hätten ihn die Betrachter seiner Bilder fasziniert, so der frühere Psychologieprofessor, ja sogar beunruhigt; was nehmen sie wirklich wahr, wenn sie ihre Urteile abgeben, wenn sie ihre Eindrücke beschreiben, wenn sie berührt oder gelangweilt sind?

Diesmal hat er nicht selber über seine Bilder geschrieben, sondern bat andere Schriftstellerinnen und Schriftsteller um Texte zu seinen Bilden. Und damit nähern wir uns auch der Antwort auf die eingangs gestellte Frage, was es eigentlich mit dem Buchtitel der Gegenwelten auf sich hat. Helm schreibt dazu:

Es ist wohl so: Je genauer wir über ein Bild reden, umso weniger stimmen wir mit anderen überein. Denn wenn wir ein Bild anschauen, machen wir es zu einem Stück von uns selbst. Deshalb schreiben alle, die sich in diesem Buch über meine Bilder äußern, immer auch über sich selbst.

So werden meine Bilder von ihnen zum zweiten Mal geschaffen. Und dies zu ganz einmaligen und persönlichen Gegenwelten.

 

So erhalten wir nicht nur Kommentare von Ralph Giordano, Helga Schütz, Jürgen Borchert, Ulrich Schacht und Helga Schubert, der Frau von Johannes Helm, zu seinen Bildern, sondern auch Einblicke in die jeweiligen Welten, in die ganz einmaligen und persönlichen Gegenwelten der zur Mitarbeit eingeladenen Autorinnen und Autoren.

Nehmen wir als Beispiel den Text „DIE GESCHLOSSENE TÜR ZU DEM HAUS AUF DEM HÜGEL IN DEM BILD“ von Jürgen Borchert, in dem dieser viele Fragen stellt, Vermutungen äußert und ein Märchen entdeckt:

Das gefleckte Pferd hebt den Kopf so hoch, dass er eine Linie bildet mit dem Hals des Tieres mit der schwarzen Mähne. Es schaut wie gebannt auf die Tür. Wartet es auf jemanden, der aus ihr heraustritt? Der sie öffnet und dann heraustritt aus dem kleinen weißen Haus mit dem schwarzen Dach? Mit ein paar Sprüngen könnte das Pferd den Hügel hinauf sein, wenn einer herausträte, um es zu locken. Dann spränge es den kleinen kahlen Hügel hinauf zu der schwarzen Tür in dem weißen Haus, das da oben steht zwischen den Birkenstämmen, die keine Kronen haben wie die gestorbenen Moorbirken in den Tümpeln, aber diese Birken stehen nicht in einem Tümpel, sondern auf dem Hügel, der sonst so ganz kahl ist, dass man zwischen den Stämmen der Birken ohne Kronen die Erde sehen kann, aus der der Hügel besteht oder gemacht ist …

Gegenwelten. Mit Beiträgen von Ralph Giordano, Helga Schütz, Jürgen Borchert, Ulrich Schacht und Helga Schubert von Johannes Helm: Beschreibung