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Carlos Rasch

Carlos Rasch wurde am 6. April 1932 in Curitiba unweit von Sao Paulo und dem Kaffeehafen Santos im brasilianischen Hochland von Parana geboren. Seine Eltern, aus Ostpreußen und der Magdeburger Börde stammend, kehrten 1938 nach Deutschland zurück. Nach seiner Schulzeit in Ostpreußen lernte Rasch in Köthen Dreher, arbeitete aber schon ab 1951 in Berlin als Reporter und Redakteur in einer Nachrichtenagentur. Er lebte seit 1963 in Falkensee, einem Ort nahe Berlin, ehe er 2000 nach Brieselang bei Nauen zog. Er hat drei Kinder und fünf Enkel.

Seit 1960 ist er schriftstellerisch tätig. In Deutschland und dem angrenzendem Ausland veröffentlichte er mehrere utopische Bücher, darunter auch Kinderbuchtexte, zusammen etwa 50 Auflagen mit 1,5 Millionen Exemplaren. Er hielt über 1 200 Lesungen in Schulen, Kindergärten, Jugendklubs und Buchhandlungen sowie in Gewerkschafts- und Stadtbibliotheken. Nach 1990 war Carlos Rasch für die Märkische Allgemeine Potsdam, einem Imprint der Frankfurter Allgemeinen, als fest eingestellter Redakteur tätig. Er verfasste über 3 000 Artikel, Porträts und Gerichtsberichte zu den Anpassungswehen Ostdeutschlands an die Bundesrepublik.

Raschs wichtigste Titel sind die Bücher "Asteroidenjäger" (1961) mit 148 000, "Der blaue Planet" (1963) mit 260 000, "Krakentang" (1968) mit 110 000 und "Magma am Himmel" (1975) mit 80 000 Exemplaren. Hinzu kommen noch 1967 die beiden Kinderbücher "Mobbi Weißbauch" und 1988 "Der verlorene Glühstein".

Die "Asteroidenjäger" waren auch Vorlage zum DEFA-Film "Signale - Ein Weltraumabenteuer" (Regie Kolditz), der noch 2001 in Minnesota (USA), in Bradford (England) und in Berlin Sondervorführungen erlebte. Das Fernsehen der DDR übertrug dem Autor1973 mehrere Folgen der Serie "Raumlotsen", die dann aber wegen des hohen Modellaufwandes nicht in Produktion ging. Rasch hat diese Szenarien in die Erzählungen "Absturz beim Prüfungsflug", "Raumstation auf Taumelkurs", "Verwirrung im Orbit", "Tödliche Heimkehr zur Erde", "Aktion Meteorstop", "Mondmetall" umgewandelt.
RAUMLOTSEN erschien schließlich 2009 bis 2011 als vierbändige Ausgabe zusammen mit 19 weiteren Geschichten beim Projekte-Verlag in Halle/S. Statt eines Nachwortes versah Carlos Rasch jeden Band mit einem "Plädoyer für Utopia".

 

Bibliografie:

Asteroidenjäger. Wissenschaftlich-phantastische Erzählung. 1961, die Motive wurden von der DEFA 1970 für den Film Signale – Ein Weltraumabenteuer verwendet)

Der blaue Planet. Phantastischer Roman. Gelbe Reihe (1963). Erschien 1968 gekürzt als Heft bei Moewig, München (Terra Nova, Nr. 17)

Der Untergang der Astronautic. Wissenschaftlich-phantastische Erzählung (1963, Das neue Abenteuer)

Im Schatten der Tiefsee. Zukunftsroman. (1965)

Die Umkehr der Meridian. Raumfahrterzählung aus dem Jahre 2232. (1966) Erschien 1968 gekürzt als Heft bei Moewig, München (Terra Nova, Nr. 24)

Das unirdische Raumschiff. Wissenschaftlich-phantastische Erzählung (1967, Das neue Abenteuer)

Rekordflug im Jet-Orkan. Wissenschaftlich-phantastische Erzählung (1970, Das neue Abenteuer)

Krakentang. Wissenschaftlich-phantastische Erzählungen. (1972)

Magma am Himmel. Wissenschaftlich-phantastischer Roman. (1975)

Vikonda. Wissenschaftlich-phantastische Erzählung. (1986, Das neue Abenteuer)

Der verlorene Glühstein, Kinderbuch, gemeinsam mit Dieter Müller, (1988)

Zurück zum Erdenball: Raumlotsen 1, 2009

Orbitale Balance: Raumlotsen 2, 2010

Daheim auf Erden: Raumlotsen 3, 2011

Stern von Gea: Raumlotsen 4, 2011.

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