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Kalender 2017: Schwerin auf alten und neuen Ansichten von Gisela Pekrul
Autor:
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Kalender:
9.90 €
Veröffentl.:
06.06.2016
ISBN:
978-3-95655-690-6 (Kalender)
Sprache:
deutsch
Umfang:
ca. 12 Seiten
Kategorien:
Geschichte / Deutschland, Geschichte / 20. Jahrhundert
Sozial- und Kulturgeschichte, Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin, Geschichte, Ansichtskarten, Marienplatz, Schloss, Paulskirche, Moritz-Wiggers-Straße, Kommandantenstraße, Schlachtermarkt, Schmiedestraße, Karstadt, Zum Bahnhof, Niederländischer Hof, Wilhelmstraße, Turnhalle, Lübecker Straße, Röntgenstraße, Poliklinik, Marienkrankenhaus, Bischofsmühle, Wismarsche Straße, Hotel Louisenhof, Werderstraße, Krankenhaus, Demmler, Domhof, Reiferbahn, Lazarett
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Reizvolle Vergleiche zwischen alten und neuen Schweriner Ansichten ermöglicht der Kalender für 2017. Auf den zwölf Monatsblättern stehen sich jeweils eine alte Postkarte mit einem Blick auf ein historisches Gebäude, eine Straße oder einen Platz von vor rund 100 Jahren sowie eine aktuelle Aufnahme derselben städtebaulichen Situation von heute gegenüber. Dazu kommt jeweils ein erläuternder Begleittext, der auf geschichtliche Hintergründe und wissenswerte Details aufmerksam macht.

So stellt zum Beispiel das Kalenderblatt für den November 2017 den Domhof in alter und neuer Ansicht vor - heute Sitz des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege. Die alte Postkarte vom Anfang des 20. Jahrhunderts zeigt das damalige „Hotel de Paris“, wobei unter dem Foto der Vorderfront des Hotels auch ganz stolz auf das Baujahr des Gebäudes verwiesen wurde – MDLXXIV, also 1574. Tatsächlich wurde damals am nördlichen Ende der Schlachterstraße der Domhof errichtet, der lange Zeit als ältester Profanbau von Schwerin galt. Seine Bezeichnung geht auf ein bischöfliches Geschenk zurück: 1267 hatte Bischof Hermann I. seinen bischöflichen Obstgarten dem Schweriner Domkapitel überlassen. Seit 1714 gab es dort einen Gasthof, zu dessen Stammgästen auch Hofbaurat Demmler zählte. Schon seit 1823 gehörte zu seinen Gewohnheiten der tägliche Besuch des Kasinos und das mittägliche und abendliche Speisen an der Table d'hote des vornehmen Gasthofes mit den Honoratioren der Stadt. Zu Demmlers Zeiten nannte sich die Restauration nach ihrem Besitzer Jean Pierre Minet Minet´scher Gasthof, später auch „Hotel de Paris“ und 1914 bis 1916 „Hotel Domhof“. Auch die Bezeichnung „Pariser Hof“ ist bekannt. 1878 war auf dem Hof übrigens der erste Konzertgarten in Schwerin eröffnet worden.

Die anderen elf Kalenderblätter mit alten und neuen Ansichten sind dem „Blick zur Paulskirche vom Pfaffenteich“, dem Schlachtermarkt und der Schmiedestraße - man beachte hier besonders den Blick in die „Abtheilung für Cravatten, Wäsche, Schirme usw.“ des Kaufhauses Karstadt um 1910 -, dem alten Niederländischen Hof und der Turnhalle in der Lübecker Straße, der ehemaligen Poliklinik in der Röntgenstraße, der Bischofsmühle und dem Hotel Louisenhof, dem Werderkrankenhaus und dem Marienplatz sowie dem Gelände „An der Reiferbahn“ gewidmet.

Kalender 2017: Schwerin auf alten und neuen Ansichten von Gisela Pekrul: Beschreibung