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Kapstadt und so weiter. Happy Rolliday II von Hans-Ulrich Lüdemann
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Preis E-Book:
6.99 €
Veröffentl.:
11.12.2012
ISBN:
978-3-86394-886-3 (E-Book)
Sprache:
deutsch
Umfang:
ca. 172 Seiten
Kategorien:
Reisen / Südafrika, Belletristik/Urlaub, Belletristik/Medizin, Belletristik/Politik
Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Politik, Reisen und Urlaub, Südafrika, Feiertage, besondere Feste und saisonale Ereignisse
Südafrika, Robben Island, Nelson Mandela, Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung, Querschnittslähmung, Rollstuhl
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Hatten wir 1993 das Glück, dank eines Schulkameraden Kalifornien besuchen zu können, so war es Anfang 2001 meine Nichte Vera und ihr Mann Horst van Biljon, die unseren Aufenthalt in Kapstadt und Umgebung begleiteten. Zwischenzeitlich waren wir durch Reisen nach Kanada, Guernsey und Zypern erfahrene Passagiere, so dass die zwölf Stunden Flug kein Problem darstellten. Dank meiner Nichte waren wir auf dem Tafelberg, am südlichsten Punkt des Kontinents in Cap Agulhas, in der Century City, der größte Kauf- und Spaßpark auf unserer südlichen Halbkugel. Beinahe Heilige Pflicht war für uns eine Visite auf Robben Island zu Ehren Nelson Mandelas. Die tägliche Besucherzahl ist begrenzt, um Flora und Fauna der Insel zu schützen. In seiner Biographie ‚Langer Weg zur Freiheit’ schildert Nelson Mandela auch seine 18 Haftjahre auf Robben Island. Nie werde ich den Besuch in der 5 qm großen Zelle oder im Steinbruch vergessen. Dieser Mann ist ein Held des 20. Jahrhunderts und niemand schäme sich der unwillkürlichen Tränen, die einem kommen, wenn ein ehemaliger Leidensgefährte jene Jahre schildert. Madiba lautet der respektheischende Clan-Name für den Sohn eines schreib- und leseunkundigen Häuptlingsberaters der Xosa und ersten schwarzen Präsidenten der Republik Südafrika. In einer Grußbotschaft zu Madiba’s 80. Geburtstag hieß es: ‚Ich glaube, dass niemals mehr eine Nation in einem einzigen Mann die Verwirklichung aller Träume und Hoffnungen sehen wird, wie das bei Nelson Mandela der Fall ist.’ Durch meine Verwandtschaft (drei Nichten; ein Neffe) und deren Freunde erfuhren wir viel über die aktuellen gesellschaftlichen Zustände. Das vorliegende Essay ist die kritische Sicht eines Außenstehenden, was sowohl Schwarzen als auch Weißen nicht immer gefallen wird. Zwanzig Jahre ohne Apartheid – die Aussagen von Riefaat Hattas sind bedenklich: er könne, hervorgerufen durch die täglichen seelischen Belastungen keine zwischenmenschlichen Beziehungen aufrecht erhalten. Viele seiner schwarzen Kameraden seien arbeitslos. Oder hätten Drecksjobs. Riefaat selbst lebt vom Toilettenreinigen. Beispielhaft für ein heute noch gültiges Resümee will ich ihn zitieren: ‚Und dann siehst du im Fernsehen, wie all die Mbekis und Winnie Mandelas, die doch schon im Parlament sitzen, immer noch mehr Ehren bekommen. Warum erhalten meine Kameraden nichts ...’ Sei es wie es sei: eines Tages wird das sozialpolitische Vermächtnis Nelson Mandelas allen seinen Landsleuten zugute kommen. Dass dieses sich auch global erfüllen mag, der Gedanke begründet ein weiteres Motiv zum Schreiben – darüber hinaus möchte ich anderen Mut machen, sich trotz starker Behinderung die Welt anzusehen. AUF WEITERLESEN also im Reise-Essay `’Florida and so on’ …

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